Springschwänze vermehren

Springschwänze vermehren

Hier zeige ich euch wie ich meine Springschwänze züchte bzw. vermehre. Sie sind hervorragend als Lebendfutter für Fische geeignet. Ich nehme die Art Folsomia candida, da diese sich auch bei Temperaturen um die 15 °C gut vermehren lässt. Optimal sind 20 bis 24 ° C. Meine zwei bis drei Ansätze laufen stabil und sind ausreichend ergiebig für meine Bedürfnisse. Ich verfüttere die Springschwänze nur alle drei bis vier Tage weil ich auch genug anderes Futter habe. Solltet ihr mehr brauchen, könnt ihr natürlich doppelt so große Behälter und Mengen an Humus etc. nehmen. Ihr könnt dann mehr und öfter füttern und habt dann natürlich eine entsprechend hohe Ausbeute. Ich füttere die Springschwänze nur alle paar Tage mit ein wenig Fischfutter oder Pflanzenresten aus dem Aquarium und entnehme sie mit Hilfe von Blättern.

 

Hier seht ihr die Einkaufsliste:

 

Wenn ihr euch alles besorgt hab können wir auch schon sofort loslegen. Als erstes weicht ihr den Humus wie auf der Verpackung beschrieben ein. Nachdem er aufgequollen ist, gebt ihr davon etwa so viel in eine 10 cm hohe Plastikbox, bis sie zu einem Drittel gefüllt ist. Der Humus sollte leicht feucht sein und aufgelockert werden. Klumpen, trockene und zu matschige stellen sollten vermieden werden. 

 

Als nächstes nehmt ihr den Zuchtansatz und streut ihn gleichmäßig über den Humus. Theoretisch könnt ihr den Zuchtansatz auch gleich auf zwei neue Ansätze aufteilen. Jetzt streut ihr nur noch ein wenig Fischfutter drauf und legt ein bis zwei Blätter hinein.

 

 

Abschließend solltet ihr noch ein paar Löcher in die Deckel bohren damit der Humus nicht anfängt zu Schimmeln und die Springschwänze ein wenig Luft bekommen. 

 

 

 

Gefüttert werden meine Springschwänze alle paar Tage und in nicht all zu großen Mengen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass zu viel und zu häufiges Füttern die Ansätze schnell zum Schimmeln bringt oder diese einfach zu überkultiviert sind und dadurch nicht stabil laufen. Ab und zu lege ich zu den Blättern, anstatt des Fischfutters, Pflanzenreste aus meinen Aquarien. Diese werden ebenso gern vertilgt und sind eine kleine Abwechslung. Entnommen werden die Springschwänze, wie schon erwähnt, mithilfe der Blätter. Da die Tiere sich in großen Mengen darauf befinden, ist es ein leichtes sie zu entnehmen und über einer kleinen Plastikdose abzuschütteln.

Das Substrat sollte möglichst nicht austrocknen und deswegen mit einer feinen Sprühflasche ab und zu mal besprüht werden. Bitte auch nicht zu feucht sprühen da das Humus sonst zu matschig wird und die Springschwänze ertrinken. Gelagert werden sollten die Zuchtdosen am besten dunkel. Wenn ihr so vorgeht habt ihr nach ein paar Tagen schon die ersten erfolge und nach einer Woche könnt ihr euch vor Springschwänzen kaum retten.

Viel Spaß beim verfüttern 🙂

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